
Dann doch nicht im Buch benutztes Autorenportrait in Klagenfurt. Foto: sopran
Das schöne an einem Buchthema Prokrastination ist, dass man immer sagen kann, haha, ja, nee, das musste auf den letzten Drücker, wär' doch sonst unglaubwürdig. Daher ist dieses hier nicht einmal 24 Stunden vor der Lesung auch die offizielle Einladung zur Premierenlesung unseres Buches "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin".
Die Lesung findet am Dienstag, den 7. Oktober um 20.00 Uhr im Radialsystem in Berlin statt, das ist in der Holzmarktstrasse 33 in Mitte. Eintritt fünf Euro. Zu sehen gibt es eine Art Lesung mit Actionelementen und sich dem Sujet anekdotisch annähernden Erzählsequenzen, visuell unterstützt, multimedial präsentiert, schlecht vorbereitet.
Wir kehren damit interessanterweise an den Ort zurück, wo im August 2007 auf dem Holm-Friebe-Gedächtnis-Festival das Buch geboren wurde, in einem hektisch zusammengeklöppelten Vortrag von vier bis fünf Uhr morgens. Diesbezüglich für besondere Erheiterung wird unter Umständen ein spezielles Kapitel im Buch sorgen, es heisst "Vitamin R - Vom Koks des gesetzestreuen Bürgers" und handelt, man ahnt es bereits, von Ritalin.
Eine Gästeliste gibt es leider nicht, entsprechende Anfragen werden wir also zunächst freundlich, später dann brüsk abbügeln müssen. Wir freuen uns auf Euch, aber auch auf Eure Tage später eintreffenden Absagemails!
Results tagged “Procrastination”
Let's not fool anyone. You can do your job without using Twitter. You can get through any number of days without blogging. You don't need to consume podcasts to perform your daily duties. Everything on your desk and in your calendar and piled high on your task list doesn't require the use of Facebook, Friendfeed, Myspace, to get the work done. You don't need RSS, nor do you need to know the name of even one popular blog.
MILLIONS of people all over the world get by just fine without these tools. Every day. Pick the small town where you live, or even a decent sized city space, and ask a random assortment of people whether they do any of the above. (Starbucks' denizens don't count, because we all know most Internet startups live in Starbucks and Panera).
Unless you've engineered your role to be wholly dependent on these technologies, you could go about your business without them and live a full and productive life until death.
So why, then, and I'm asking YOU this question, do millions of us thrive in this environment? Why are we threading the social web? Why are we spending hours a day reaching out, building connections, cultivating relationships, producing and consuming media that only a sliver of the world is even noticing?
What makes this our passion?
I know my answers. What's your take? Feel free to comment below, or if you want to blog a response, please do so and link back to this post so we can all track the conversation.
Photo credit, fictures

Späterlese
Der Beitragstitel ist natürlich grauenvoll; ich hatte ihn als Provisorium hineingeschrieben. Wie so oft habe ich ein Provisorium ausgewählt, das so schlecht sein sollte, dass es später UNBEDINGT ersetzt werden muss. Nun.
Rissschwenk auf auf die Entstehung dieses buchbegleitenden Blogs. Ursprung ist eigentlich ein Vortrag gleichen Titels beim 9to5-Festival (hier herunterzuladen, 42 Min, 19MB mp3). Obwohl von vier bis fünf Uhr morgens angesetzt, ist der Raum etwa doppelt so voll wie feuerpolizeilich erlaubt (Vermutung). Ich glaube, Literaturagent Thomas Hölzl schlug vor, daraus ein Buch zu machen; eine Idee von genialischer Bescheuertheit, deren ausführliche Geschichte Kathrin hier für die ZEIT aufgeschrieben hat. Weil es am sechsten Oktober bei Rowohlt Berlin erscheinen wird, hatten wir uns vorgenommen, das Blog bereits im Mai zu launchen, um die Aufmerksamkeit für das Thema Prokrastination etwas anzuheizen. Obwohl das Wort im Englischen seit etwa 500 Jahren existiert, ist es im Deutschen noch ziemlich unbekannt. Die Domain Prokrastination.com zum Beispiel lag noch ungesichert auf der Weide herum und liess sich bereitwillig einfangen. Der entsprechende Wikipedia-Eintrag leitet einfach weiter auf "Aufschieben", was sachlich okay sein mag, aber sich ungerecht anfühlt. Dabei wird das Wort wie auch das Thema Prokrastination gross werden, denn egal, ob man es als krankhafte Persönlichkeitsstörung oder als neuzeitlichen Lifestyle ansieht - es handelt sich um eine medial zu wenig beachtete gesellschaftliche Grossbewegung, die
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in der Zwischenzeit kann man hier das (leicht modifizierte) Vorwort des Buchs nachlesen, in dem steht, warum wir dieses Buch
..
Kathrin, der Startartikel hier ist noch selbstgerechter Pathosquark, kannst Du mal drübergehen und ein witziges Ende dranflanschen, spätestens bis 4. Juli 14. Juli 02.08. Ende August morgen? SL
Okay, aber ich weiss nicht, ob ich's retten kann. KP
Timothy Pychyl can teach you how to become a Productive Procrastinator. Pretty sure we could all use the advice.
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Real name: Christian Mayrhofer
<phreak20@gmail.com> or Skype: phreak20 |





















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