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According To Hunting Rules - Vienna


The artist will use her own body as well as a fabric of text, words, and red wool which will be stretched over the plateau like a net so as to entirely envelop it. "According to Hunting Rules. Yearning Creatures #2" is a sculpture rendered through language, and Falkner's installation is an instance of "word become flesh".

Falkner will not sleep or eat for 120 hours, only have some water at night and keep marking her trail. Moreover, she will be "wired", wearing a contact microphone which transmits her sounds, her Yearning Creatures, to viewers/visitors/passers-by and thus makes her confrontation with, her assault on the structure a shared experience.

The artist's body, unscathed at first, will be somewhat battered after these five days--but the concrete wall of the MAK Terrace Plateau will also bear marks of the event.

Final performance/epilogue: Tuesday, May 19, 22.00


MAK
Stubenring 5, 1010 Vienna, Austria
http://www.phreak20.com/according-to-hunting-rules.html

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Yearning Creatures #2

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„ACCORDING TO HUNTING RULES. Yearning Creatures #2" ist eine kreatürliche, sprachlich vermittelte Skulptur, die Installation Falkners als „Fleisch gewordenes Wort".

Falkner bemächtig sich hierin für 120 Stunden des Terrassenplateaus (Peter Noever) im MAK Garten, schreibt sich via Text und Körper in diesen Betonwall ein, der vor allem durch seine rohe hermetische Materialität besticht. - Einen Monolog an einem Bauwerk vollführen!

In diesen 120 Stunden wird ein Geflecht aus Text, Wort und roter Wolle, ein Netz/Achsen über das Terrassenplateau gelegt, wird dieses komplett vereinnahmt.

Diese Yearning Creature zieht ihre Spur, Kreidestriche, Textfragmente, Blut, Teile ihres Kleides, eine Weltformel, sowie ein roter Wollfaden. Kriecht in jede Fuge dieses Bauwerkes. Die Aspekte Dauer, Ausharren, sich Aussetzen und an die Wand zu stellen, sind bestimmend. 120 Stunden bedeuten eine unendliche Langsamkeit vor der existentiell angepackten Augenzeugenschaft Wiens.

Während dieser 120 Stunden wird Falkner nicht schlafen, nicht essen, nur nachts etwas Wasser zu sich nehmen, wird sie unaufhörlich ihre Spur ziehen. Der Anfangs unversehrte Körper ist nach 120 Stunden enorm gezeichnet, ein sehr körperliches sich einschreiben in diesen Betonwall hinterlasst auch an ihm entsprechende Verletzungen/Spuren.

Während dieser 120 Stunden ist Falkner zudem mit Kontaktmikrophonen „verkabelt", diese Yearning Creature übermittelt den Betrachtern/Besuchern/Passanten also beständig Geräusche ihrer handfesten Auseinandersetzung, ihres Losgehens auf dieses Baumwerk. Eine Tonspur, die auch Teil der Schlussperformance/Epilog sein wird, bei der u.a. Manifest-26 verkündet wird.

Das Terrassenplateau wird zum Ort einer Utopie. Utopisches ist eine ortlose Wirklichkeit, also macht sich Falkner zum Ort, ist Träger, Protagonist einer Utopie. Das „Ich" als Sehnsuchtsort, als Sehnsuchtsfigur. Ein Akt der Stellungnahme! Eine Manifestation.

http://www.falkner7.com/
falkner: MAN FOLGT DEM DER LIEBT. LAUTLOS. www.falkner7.com

72-stündige Performance/ Installation

im FORUM STADTPARK, Graz

23. September 00.00 Uhr bis 25. September 24.00 Uhr.

Schlussperformance/Epilog: am 25. Sept. 2008 ab 21.00 Uhr.

image - klein.jpg

Foto: Erwin Peter Pani

Anrührende kreatürliche, sprachlich vermittelte Skulpturen, die Installation meiner Selbst als „Fleisch gewordenes Wort", die sublime Schönheit des Geworfenen. Sätze als kraftvolle Hymnen. Das Prinzip Verausgabung. Ein Duktus wird zur Bühne. Ich bemächtige mich hierin für 72 Stunden des FORUM STADTPARK.
Yearning Creature #1 ist nackt, schutzlos, setzt sich aus, zieht eine Schleifspur via Text- und Formelfragmente, Manifeste, Blut und Kreide, ist mit Kontaktmikrophonen verkabelt und erzeugt so zudem eine permanente Tonspur der nicht zu entkommen ist. Die Aspekte Dauer, Ausharren über Tage, sich Aussetzen und an die Wand zu stellen, sind bestimmend. Drei Tage bedeuten eine unendliche Langsamkeit vor einer existentiell angepackten Augenzeugenschaft, jenen Menschen die an diesem Gebäude/Ort vorbeigehen, vorbeifahren, es besuchen, dort verharren, der Schleifspur folgen.
Falkner stellt sich an die Wand und vollführt ein todernstes Spiel ...

Der Weg der Yearning Creature #1 führt zuerst rund um das Gebäude des FORUM STADTPARK, dann an seiner Vorderseite links vom Eingang auf dessen Dach, über dieses in den Innenraum des Forum Stadtpark, also in jeden Winkel sowohl an der Außenseite als auch Innen - und schließlich an jenen Ort der von beinah allen Seiten einsehbar ist eine Art Aquarium darstellt, das Zentrum des Gebäudes in dem dann das Finale dieses Stationendramas stattfinden wird, der Epilog.

Falkner ist während dieser 72 Stunden mit Kontaktmikrophonen „verkabelt", diese Yearning Creature übermittelt den Betrachtern/Besuchern/Passanten beständig Geräusche ihrer „Schleifspur einer Vergeblichkeit". Selbst wenn sie auf ihrem Weg einmal nicht gleich zu sehen sein sollte, hört man sie über die beiden Lautsprecher am Eingang zum Forum Stadtpark. Sie gibt eine Tonspur von sich, die sie in Verbindung mit dem Gebäude und seinen unterschiedlichen Materialien, dem Stoff des Kleides das sich aufzulösen beginnt, dem Schreiben mit Kreide und schließlich ihrer Worte erzeugt. Diese Tonspur wird auch Teil der Schlussperformance/Epilog sein.
Komposition/Klangregie: Anna Sophie Reyer. 

Die Performance/Installation ist in Prolog & Epilog gefasst. Im Zuge dessen wird 
Manifest-23 / EIN TODERNSTES SPIEL VOLLFÜHREN - Man folgt dem der liebt. Lautlos.
verkündet.

Falkner arbeitet während dieser drei Tage an einer Formel. Eine Art Weltformel, Sehnsuchtsformel. Malt mit Kreide Fragmente dieser Formel auf Pflaster, Hauswand, Fensterscheiben, entlang dieses Weges der Yearning Creature, Versuche sich zu erinnern, eine  Folge von Buchstaben, Zahlen, Zitaten u.ä.
Grundmotivik von THIS IS THE STORY. Yearning Creatures #1 ist der ausgelieferte Mensch, seine maßlose monströse und absolute Verlassenheit, der kreatürliche apokalyptische Kern, die Totalität des Mangels. Leben und Verletzung im Gegensatz zum Tod, der Unschuld und des Vergessens. Utopie und letztlich das Scheitern an einer viel zu großen Idee. Die Sprache/Textmaterial hat einen feierlichernsten hymnischen Ton, lyrisch bis abstoßend, die Totalität des Mangels, die Erzählordnung des Mangels ...





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Shared by Phreak 2.0
Ich mag Michaela Falkner sehr!!! http://www.falkner7.com/

JULIUS DEUTSCHBAUER / TONSPUR_spezial
SCHIMPFARENA (Insult Arena)
Jeder für sich und Gott gegen alle

Livebespielung: 08. und 29. Juni 2008, 12 - 24 Uhr
Installation: 8. Juni - 4. Juli 2008, tägl. 12 - 24 Uhr
Karlsplatz, Wien / Resselpark (vor der Technischen Universität)

Schimpfbeiträge von:
Maja Degirmendzic (Performerin), Kroatien
Michaela Falkner (Schirftstellerin), Österreich
Dorothea Schulz (Bildende Künstlerin), Deutschland
Julia Zborowska (Videokünstlerin), Polen

Ein Projekt der: Factory Season / TANZQUARTIER WIEN

Konzept: Julius Deutschbauer
Klangarchitektur/Tonmischung: Peter Szely
Projektleitung: Georg Weckwerth
Assistenz: Alvin Z. Sudia

DIE ÖSTERREICHERIN (Foto: M.Falkner)

Schimpfarena.JPG





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