Der englische Kriegsreporter Don Mc Cullin zeigt Portraits für die PressefreiheitKriegsfotografen sind eine besondere Spezies in der Welt des Journalismus. Mit ihrer Nähe zur Gewalt, deren Zeuge sie um jeden Preis zu sein versuchen, faszinieren und verängstigen sie uns zugleich. Für viele von Ihnen ist die Arbeit eine Berufung. Für Don McCullin, einen der ganz Großen in der Geschichte der (Kriegs)Fotografie, trifft das in jedem Fall zu.
1935 in London geboren, arbeitete McCullin zunächst bei der Royal Air Force als Assistent für Flugfotografie. 1964 war er zum ersten Mal für den "Observer" als Kriegsreporter in Zypern tätig, Auszeichnungen folgten.
Zwischen 1966 und 1984 reiste er für das "Sunday Times Magazine" um die Welt und dokumentierte Kriegsgeschehen.
Eigentlich ist sein gesamtes Leben eine einzige Weltreise, auf der er die wichtigsten Ereignisse in Schwarz-Weiß Fotografie festhält. Mit Furcht, aber voller Mitgefühl und Solidarität kehrte er aus den Kampfzonen in Zypern, Kongo, Biafra, Vietnam, Kambodscha und Nordirland zurück.
Auch andere gesellschaftliche Themen wie AIDS, Armut, und gesellschaftliche Randgruppen finden sich bei McCullins Fotos wieder, teilweise auch als Essays in seinen zahlreichen Veröffentlichungen nachzulesen.
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